Hashimoto & Co. – Deutschlands Autoimmunprotokoll-Experten empfehlen Weidefleisch aus artgerechter Haltung

Das Berliner Gesundheits-Duo Sabrina und René Bergmann wünscht sich mehr glückliche und aktive Menschen mit viel Energie und Lebensfreude. In Ratgebern und auf ihrem Blog „Hashimoto & Co.“ bieten sie viele Informationen für eine antientzündliche Ernährung und einen regenerativen Lebensstil. Dabei richten sie sich – nicht nur – an die vielen Menschen mit einer Autoimmunerkrankung. Ihr Motto lautet dazu passend: Gesünder.Besser.Leben.

Mit einer antientzündlichen Ernährung zu mehr Lebensqualität

Sabrina Bergmann ist eine schlanke, sportliche Frau mit lebendigen Augen und einem gewinnenden Lächeln. In der Showküche der GMGK spricht sie bei einem Glas Switchel über ihr besonderes Verhältnis zur Ernährung und deren Einfluss auf das Wohlbefinden. Äußerlich deutet nichts darauf hin, dass Sabrina eine Autoimmunerkrankung hat. „Das war nicht immer so. Früher habe ich unglaublich lange schlafen müssen und war trotzdem müde. Ich hatte häufig Migräne, Konzentrationsschwierigkeiten, Probleme mit Haut, Magen und Darm. Stressresistenz war nicht gerade meine Stärke.“

Sabrina beschreibt Symptome einer Erkrankung der Schilddrüse mit dem exotischen Namen Hashimoto-Thyreoiditis. Erschreckende zehn Prozent der Bevölkerung teilen Sabrinas Schicksal. In der überwältigenden Mehrheit sind es Frauen. Häufig haben sie Symptome aber gar keine Kenntnis davon, dass sie eine Autoimmunerkrankung haben. Die etwa acht Millionen Betroffenen allein in Deutschland erfahren in der Öffentlichkeit kaum Beachtung.

Tatsächlich haben wir es mit einem noch viel größeren gesundheitlichen Problem zu tun. Sabrina Bergmann erklärt: „Hashimoto ist nur eine von etlichen Autoimmunerkrankungen. Noch bekannter sind Diabetes Typ 1, Rheumatoide Arthritis, Schuppenflechte oder Multiple Sklerose, um nur einige Wenige zu nennen. Die Zahl der Betroffenen wächst rasant und weltweit, vor allem in den Industrienationen. Alle Autoimmunerkrankungen sind durch ein fehlgeleitetes Immunsystem charakterisiert. Umwelteinflüsse und vor allem die Ernährung haben einen starken Einfluss darauf, ob eine genetische Veranlagung sich tatsächlich auch ausprägt oder nicht.“

„In meinem persönlichen Fall stuft das Immunsystem Substanzen in meiner Schilddrüse als gefährlich ein und kämpft stetig dagegen an. So verliere ich durch entzündliche Prozesse permanent Gewebe, welches eigentlich meinen Stoffwechsel regulieren soll. Glücklicherweise habe ich gelernt, die Entzündungsprozesse in meinem Körper durch eine gezielte Ernährung so weit zu reduzieren, dass ich heute kaum noch fühlbare Symptome habe.“

Das Autoimmunprotokoll (AIP) – Zurück zu den Ursprüngen einer natürlichen Ernährung

Wenn Sabrina Bergmann von einer antientzündlichen Ernährung spricht, dann meint sie ein besonderes Ernährungskonzept – das Autoimmunprotokoll, kurz AIP. Diese wissenschaftlich fundierte Ernährungsweise entlastet den Körper des Anwenders von der Vielzahl nahrungsbedingter Entzündungsreaktionen. Sabrina Bergmann: „In der Regel stellen sich schon nach Tagen oder wenigen Wochen deutliche Verbesserungen der Symptome ein. Im Anschluss werden dann diejenigen Nahrungsmittel identifiziert, auf welche der Körper mit Unverträglichkeit und Entzündung reagiert. Das ist bei jedem Betroffenen ganz individuell. Manchmal reicht es schon Gluten zu vermeiden. Häufig sind es aber mehrere Nahrungsmittel oder ganze Gruppen – etwa Nachtschattengewächse oder Nüsse. Diese gilt es dann zu meiden. Mit dem konkreten Wissen um ihre ganz speziellen Nahrungsansprüche gewinnen Menschen mit einer Autoimmunerkrankung durch das AIP die Kontrolle über ihre Gesundheit und vor allem sehr viel Lebensqualität zurück. Das ist großartig.“

Nichts lassen wir so sehr an unser Innerstes wie die tägliche Nahrung

Sabrina ist in Begleitung ihres Ehemannes René Bergmann in die Gourmet Manufaktur gekommen. Als Personal Trainer ist er ein ausgewiesener Gesundheitsexperte. Die Themen Ernährung, Gesundheit und körperliche Fitness ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Leben.

René Bergmann: „Während meiner Zeit als Leistungssportler, im Studium von Biologie und Ernährungswissenschaft, in mehr als 20 Berufsjahren als Personal Trainer – tagtäglich nahm und nimmt die Ernährung einen zentralen Platz ein. Doch mit den Jahren geriet ich zunehmend in Konflikt mit den propagierten Ernährungsregeln und Fitnesstrends: Viel Vollkorn, regelmäßig Milchprodukte aber nur sehr wenig Nahrungsfett. Selbst bei größter Disziplin konnte ich mit der Umsetzung dieser Empfehlungen weder selbst noch bei meinen Kunden wirklich gute Resultate in Hinsicht auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Optik erzielen. Dieser Konflikt löste sich zum großen Teil im Konzept der Paläo-Ernährung auf. Industriell verarbeitete Produkte auszuschließen und nur echte Nahrungsmittel zu verzehren, die auch unsere Vorfahren in der Steinzeit zur Verfügung hatten, machte nicht nur Sinn für mich, es brachte auch hervorragende Resultate. So verwende ich heute sehr viel Energie darauf, möglichst vielen Menschen die Zusammenhänge von artgerechter Ernährung, Nahrungsmittelqualität und körperlicher Fitness aufzuzeigen. Schließlich lassen wir nichts so sehr an unser Innerstes wie die tägliche Nahrung.“

Mit fast 50 Jahren ist René so fit wie viele 30-Jährige nicht. Täglich trainiert er mit seinen Kunden und verfolgt dabei auch ein ganz besonderes persönliches Ziel. „Ich bin überzeugt davon, dass ich mit der richtigen Ernährung und einem aktiven Lebensstil weit älter als 100 Jahre werden kann. Mein Ziel ist es sogar 120 Jahre alt zu werden. Dabei möchte ich natürlich bis zum Ende selbstbestimmt mein Leben genießen können. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der nächsten Jahrzehnte werden mir dabei sicher helfen können. Die Basis für den Erfolg bleibt aber mein Lebensstil. Scheinbar habe ich bisher vieles richtig gemacht.“

Hashimoto & Co. – Durch Wissen zu mehr gesundheitlicher Kompetenz, Eigenverantwortung und Lebensqualität

Das Autoimmunprotokoll ist eine Weiterentwicklung der Paläo-Ernährung. Als Sabrina und René Bergmann durch die ersten wissenschaftlichen Publikationen aus den USA auf den Zusammenhang von Ernährung und Autoimmunerkrankungen sowie die Erfolge mit dem AIP aufmerksam wurden, fassten sie einen Entschluss: Das Autoimmunprotokoll soll auch im deutschsprachigen Raum möglichst vielen Menschen bekannt werden und ihnen zu einer besseren Gesundheit verhelfen. Seither betreiben die beiden die Webseite „Hashimoto & Co.“, schreiben Praxisratgeber und zeigen ihre Ernährung mit dem Autoimmunprotokoll in sozialen Medien.

Die GMGK liefert Produkte von herausragender Qualität und Güte – artgerecht, ökologisch und jetzt auch im Einklang mit dem Autoimmunprotokoll.

Das Thema Fleisch wird aktuell im Kontext von Tierwohl und Klimaschutz medial breit diskutiert. Viele gegensätzliche Argumente für und gegen den Konsum von Fleisch stehen im Raum. Immer mehr Menschen sind zunehmend verunsichert. Sabrina und René Bergmann sprechen sich für einen verantwortungsvollen Konsum aus – zum Wohl von Mensch und Tier gleichermaßen.

Sabrina Bergmann: „Zu der Zeit, in der ich von dem Konzept der Paläo-Ernährung und dem AIP erfuhr, stand ich selbst unmittelbar vor dem Entschluss vegan zu werden. Die weitreichenden Probleme der Massentierhaltung waren mir bewusst und ich wollte nicht länger zu dessen Fortbestand beitragen. Zur gleichen Zeit arbeitete mein Mann René intensiv daran seine Ernährung individuell so zu gestalten, dass er seinen Körper trotz der hohen körperlichen Belastung seines Berufes ohne industriell verarbeitete Produkte und folgerichtig auch ohne jegliche Präparate vollständigen mit allen notwendigen Nährstoffen versorgen konnte.

René Bergmann: „Ich wollte mich vollkommen gesund und dabei so natürlich wie möglich ernähren. Mein Idealbild war der Mensch der Steinzeit. Er kannte weder Getreide, noch Hülsenfrüchte oder die Milch von Tieren. Für seine tägliche Nahrung musste er sich viel bewegen. Er streifte umher, pflückte Früchte, grub essbare Wurzeln aus, fing Insekten. Hin und wieder entdeckte er ein Nest mit Eiern oder ein Bienennest – und er jagte. Unsere Vorfahren haben viel mehr Energie verbraucht als der moderne Mensch heute. Um zu überleben mussten sie gesund und körperlich fit sein. Alles was ihr Körper an Nähstoffen brauchte fanden sie in der Natur. Damit konnten sie sogar ein respektables Alter von 60 bis 80 Jahren erreichen. Heute lösen viele Sportler das Problem der Eiweißversorgung mit industriell hergestellten Präparaten aus tierischen und pflanzlichen Quellen. Doch wie gelingt das ohne diese Produkte, ohne Hülsenfrüchte und Milchprodukte? Die Antwort lautet: Mit Fisch und Fleisch. Leider musste ich im Eigenversuch feststellen, dass ein erhöhter Verzehr von Fisch meine Belastung mit Quecksilber innerhalb weniger Wochen zum Explodieren brachte. So blieb mir nur noch Fleisch von Tieren aus artgerechter Weidehaltung. Ich machte mich auf die Suche nach einer zuverlässigen Quelle und wurde schließlich im Gut Klepelshagen fündig.“

Noch einmal Sabrina Bergmann: „Auf den idyllischen Weiden des Guts Klepelshagen wachsen die Rinder vollkommen natürlich auf. Hier gibt es nichts was Stress verursachen könnte. Die Tiere bestimmen ihren Tag selbst, grasen friedlich und können in der Herde ihren natürlichen Verhaltensweisen nachgehen. Sie leben weitgehend frei bis zum Tag der Schlachtung. Dazu werden sie auch nicht transportiert, denn die Gourmet Manufaktur liegt inmitten des weiträumigen Guts. Diese Bedingungen vereinbaren sich hervorragend mit den Ansprüchen der Paläo-Ernährung und des Autoimmunprotokolls. Meine Ablehnung gegenüber der Massentierhaltung hat sich noch verstärkt seit ich im Gut Klepelshagen gelernt habe, wie eine artgerechte Tierhaltung aussehen kann. Diese Erfahrung machte es mir schließlich möglich, weiterhin Fleisch zu essen, sofern es aus verantwortungsvoller und artgerechter Zucht stammt.“

René Bergmann: „Fleisch darf nach unserer Auffassung kein Massenprodukt sein. Nur artgerecht gehaltene Tiere sind gesund und können uns Menschen gesunde Nahrungsmittel liefern. Als ich die Lebensbedingungen der Tiere im Gut Klepelshagen mit eigenen Augen gesehen habe war ich überglücklich. Die Menschen auf dem Gut und in der Manufaktur sind alle sehr um das Wohl ihrer Rinder bemüht und gehen sehr respektvoll mit den Tieren um. Alle Produkte entstehen hier in Handarbeit. Eine vergleichbar gute Fleischqualität bekommt man nur noch mit Wildtieren.

Wir von Hashimoto & Co. sind sehr stolz darauf, offizieller Partner der GMGK zu sein. Aus Überzeugung unterstützen wir sehr gerne diese herausragende Manufaktur und ihre Produkte.

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