„Wenn man will, dass das Jahr erfolgreich wird, muss man am ersten Januar damit beginnen.“

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Burger selber machen - so gelingt´s!

Burger selber machen - so gelingt´s!
By Gourmet Manufaktur 4. August 2016 3810 Views

Kleines Burger-ABC:

Was ist was - und welches Zubehör macht Sinn?

Wer den Burger wann und unter welchen Umständen erfunden hat, ist nicht hundertprozentig geklärt. Unbestritten ist aber, dass die USA DAS Burgerland sind! Darum wird in Burger-Rezepten viel Englisch gesprochen – hier ein paar Beispiele.

- Herzstück eines Burgers sind die Patties – gebratenes Hackfleisch im Brötchen.

- Die Brötchen sind die Burger buns.

- Ein klassischer Hamburger besteht aus einem Patty im Bun und ist mit Gurke, Zwiebeln und Eisbergsalat belegt.

- Ein Cheeseburger ist ein Hamburger mit einer geschmolzenen Käsescheibe auf dem Hackfleisch.

- Mit einer Hamburgerpresse wird das Patty geformt. Sie besteht aus einer kreisrunden Schale mit einem Stempel. In die untere Schale kommt das Fleisch, der Stempel drückt das Hackfleisch platt. Auch als Doppel-Presse im Fachhandel/Internet erhältlich.

- In einem Burger-Grillhalter zerfällt das Fleisch nicht und Sie brauchen die Bratlinge nicht mehr umständlich wenden, damit sie auf beiden Seiten gar werden.

- Eine Burger-Grillpfanne ist geriffelt. Dadurch erhält man die typischen und klassischen Grillstreifen auf dem Fleisch.

- Im Fachhandel gibt es spezielle Backformen für Burger buns. Auch geeignet für hausgemachte Burger Brötchen: Backformen für große Muffins.


Welches Fleisch braucht man für Burger?

Der typische Burger besteht aus 100 Prozent Rindfleisch. Am besten Bio-Fleisch, das schmeckt nun mal am besten. Achten Sie darauf, dass das Fleisch einen Fettgehalt von 20 Prozent hat. Dann werden die Patties schön saftig. Dennoch sind Gourmet-Variationen zum Rindfleisch möglich! Wildschwein, Reh- oder Hirschfleisch mit der passenden Sauce auf dem Burger eröffnen neue Geschmackswelten.


Wie gelingen die Burger-Patties schnell und einfach?

Wer eine Burgerpresse hat, hat’s im Handumdrehen drauf, die Patties perfekt zu formen. Einfach eine passende Portion Hackfleischmasse nehmen, in die Presse füllen, festdrücken, fertig. Wer keine Presse hat, formt aus dem Hackfleisch runde Fleischbällchen, die mit der Hand leicht flach gedrückt werden – mit etwas Übung ist das kein Problem.
Fix & lecker: Rezept-Variationen für Burger-Patties
Hier das Basis-Rezept für vier Fleisch-Burger: 500 Gramm Rindfleisch (Fettanteil mindestens 20 Prozent) in eine Schüssel geben. 1 bis 2 Zwiebeln fein würfeln, zusammen mit einem Ei und etwas Senf in die Fleischmasse kneten. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben einer Prise Chili- oder Knoblauchsalz abschmecken. Hackfleisch in vier gleichmäßige Portionen teilen, zu flachen Patties formen und circa 20 Minuten in den Kühlschrank legen, so wird die Masse fester. Wer eine Burgerpresse hat, bringt das Hackfleisch damit in Form. Wer von Hand formt, drückt in eine Seite jedes Patties eine kleine Mulde, damit sich die Hackscheibe beim Braten nicht aufblähen. Faustregel für die perfekte Größe: Mit einer Fleischhöhe von 2 bis 3 Zentimetern und einem Durchmesser von circa 10 Zentimeter liegen Sie richtig. Denn sind die Scheiben zu dünn und zu groß, werden sie beim Braten schneller trocken!


Gourmet-Kick mit Gewürzen – 3 Variationen

Wenn Sie mal keine Zeit haben, die Burger-Patties selbst zuzubereiten, probieren Sie doch einmal unsere Patties!



Burger grillen oder braten?

Grundsätzlich geht beides. Grillen ist meist die fettärmere Variante und in der Pfanne bekommen Sie natürlich nicht diesen typischen rauchigen Holzkohle-Geschmack hin. Tupfen Sie beim Braten in der Pfanne die Patties anschließend mit etwas Küchenkrepp ab, um ein zuviel an Fett aufzusaugen. Wer einen Cheeseburger machen möchte und darum eine Scheibe Käse während des Bratens auf das Hack legt, nimmt besser die Pfanne als den Grill. Die ist besser sauberzumachen, wenn der Käse an den Rändern zerläuft. Für beide Garmethoden gilt: Patty nur einmal wenden, damit die noch leicht rohe dünne Scheibe nicht zerfällt.


Burger Buns – das perfekte Burger-Brötchen

Kann man kaufen, sollte man – wenn die Zeit da ist – unbedingt aber auch mal selber backen. Warum? „Wenn man sich schon die Mühe macht und einen Burger selber mit gutem Fleisch brät, dann sollte auch die Qualität des Burger Brötchens dazu stimmen. Frisch aus dem Ofen sind sie schön kross und duften herrlich“, erklärt der Experte von der Gourmet Manufaktur Gut Klepelshagen.

Hier ein einfaches Grundrezept für Burger Buns:
1 Esslöffel Trockenhefe, 40 Gramm Butter, 40 Gramm Zucker, 1 Ei, etwas Salz und 450 Gramm Mehl in eine Schüssel geben. Circa 150 bis 170 ml Wasser (je nach Packungsangabe der Trockenhefe) langsam in die Schüssel laufen lassen, Vorteig anrühren und zugedeckt 10 Minuten gehen lassen. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Platte mit den Handballen kräftig durchkneten. Brötchen aus dem Teig formen, etwas platt drücken und nochmals etwa 50 Minuten beiseite stellen. Dann erst die obere Hälfte mit etwas Eiweiß bepinseln und im Ofen bei 180 Grad 10 bis 15 Minuten backen.

Die Burger-Sauce – das Tüpfelchen auf dem I

Für viele Burger-Fans entscheidet die richtige Sauce, ob ein Burger schmeckt oder nicht! Oberste Regel: Erlaubt ist, was lecker ist. Aber Vorsicht: Einen selbst gemachten Burger mit gleich mehreren Saucen überfrachten, zerstört oft das Aroma. Ganz klassisch werden die Burger mit Ketchup gewürzt und Mayonnaise, die einen Schuss Balsamico-Essig enthält. Tipp: Kreieren Sie doch mal eine pikante Salsa-Erdbeer-Sauce. Dafür frische Erdbeeren und Tomaten würfeln, mit etwas Chilipulver, Knoblauch, Zucker, Zitronensaft, Öl und Wasser vermischen und im Kühlschrank gut durchziehen lassen, später die Burger damit anrichten. Oder Sie verrühren Mayonnaise, Schmand, Ketchup und etwas Senf, würzen das Gemisch ganz nach persönlichem Geschmack mit Salz, Pfeffer und Knoblauchsalz, rühren noch kleine Gurken- und Zwiebelstückchen unter und pürieren das Ganze.

Salat als Draufgabe muss sein!

Salat on top gehört zum Burger wie das Würstchen in den Hot Dog. Nehmen Sie knackigen Eisberg,- Rucola,- oder Feldsalat. Ob Sie eine Gewürz- oder Salatgurke aufschneiden und als Zusatz-Belag nehmen, entscheidet Ihr persönlicher Geschmack. Auch hier gilt: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!


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